Sit&Watch Erfahrung: Sparkasse Stade im Interview

Kreissparkasse Stade: Wenn Werbung emotional trifft

Ausgangssituation

Regionalbanken stehen vor einer klassischen Herausforderung: Die eigene Marke ist bekannt, aber wie bleibt sie lebendig – und wie erreichst du Menschen, die nicht aktiv nach Finanzprodukten suchen? Die Kreissparkasse Stade wollte genau das: eine Imagekampagne, die im Landkreis Stade wirklich ankommt. Nicht als austauschbares Plakat im Stadtbild, sondern als Botschaft, die überrascht, berührt und im Gedächtnis bleibt.

Das Besondere an dieser Ausgangslage: Die Kreissparkasse hatte bereits eine klare Vorstellung von ihrer Kampagne und wusste, welche Botschaft sie transportieren wollte. Was fehlte, war der richtige Kanal – einer, der die Menschen dort erreicht, wo sie wirklich aufnahmeoffen sind. Nicht beim schnellen Scrollen durch den Feed, nicht zwischen zwei Terminen auf dem Smartphone. Sondern in ruhigen, alltäglichen Momenten, in denen Werbung nicht stört, sondern überrascht.

Das Ziel

Die Kreissparkasse Stade wollte mit ihrer Imagekampagne zwei Gruppen gleichzeitig ansprechen: die eigenen Kunden im Geschäftsgebiet – und die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine Kampagne, die nach innen wie nach außen funktioniert, braucht Medien, die im Alltag der Menschen auftauchen. Nicht als Werbung, die man wegklickt, sondern als Moment, der einen kurz innehalten lässt.

Das Ziel war klar: emotionale Wirkung erzeugen, Gesprächsstoff liefern, Identifikation schaffen. Die Kreissparkasse wollte, dass Menschen in der Region das Gefühl bekommen: Diese Bank ist Teil unseres Lebens hier. Nicht abstrakt, nicht digital – sondern ganz konkret, beim Frühstück, beim Feierabendbier, beim alltäglichen Einkauf beim Bäcker um die Ecke.

Gleichzeitig war Transparenz im Prozess ein wichtiges Kriterium. Klare Timings, schnelle Rückmeldungen, ein Beratungsteam, das mitdenkt – und nicht nur umsetzt, was der Kunde sagt, sondern auch dann Optimierungsvorschläge macht, wenn es noch besser geht.

Unsere Lösung

Wir haben gemeinsam mit der Kreissparkasse Stade eine Ambient-Kampagne mit drei Formaten an zwei Touchpoints entwickelt – passgenau auf das Geschäftsgebiet im Landkreis Stade zugeschnitten.

  • Brötchentüten in lokalen Bäckereien brachten die Kampagnenmotive direkt auf den Frühstückstisch – physisch, haptisch, unübersehbar. Der sogenannte Kitchen-Table-Effect: Werbung, die ins Zuhause getragen wird und dort in Ruhe wirkt.
  • Bierdeckel in der klassischen Gastronomie sorgten für Sichtbarkeit in geselligen Momenten – beim Stammtisch, beim Feierabendbier, in entspannter Atmosphäre, in der Menschen offen für Botschaften sind.
  • Malunterlagen für Familien rundeten die Kampagne ab und sprachen gezielt Eltern mit Kindern an – ein Format, das Zeit hat, weil es Zeit schenkt.

 

Die Standortpartner vor Ort haben die Kampagne mit außerordentlicher Bereitschaft mitgetragen – ein Signal dafür, wie gut die Motive und die Botschaft zur Region gepasst haben. Das Feedback aus der Kampagne ließ nicht lange auf sich warten: Kunden sprachen die Mitarbeiter direkt an, Kolleginnen und Kollegen kommentierten die Motive, der Vorstand war zufrieden.

Für uns war diese Kampagne ein schönes Beispiel dafür, was passiert, wenn Beratung, Kreativität und Logistik zusammenpassen: Nicht einfach ein Format buchen – sondern gemeinsam herausarbeiten, welche Kombination aus Touchpoints, Motiven und Timing die stärkste Wirkung erzeugt.

Fazit von Isa-Bella Jung nach der Kampagne? Zwei Wörter: „Gerne wieder.”